Ein Rezept für „Saté-Grillspieße mit Erdnusssauce“ wurde auf meiner Rockbär-Fanpage auf Facebook gefordert. Hier ist es! Klar, das leckere Gericht habe ich schon etliche Male beim Asiaten verspeist, aber ans Selbermachen hatte ich mich bisher nie herangetraut. Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Ich war aus zweierlei Gründen von dem indonesischen Gericht beeindruckt: Es ist zum einen erstaunlich einfach zuzubereiten, zum anderen erstaunlich leckererererer als in meinen kühnsten Träumen.

Eine Frage des guten Geschmacks

Man sollte vielleicht erwähnen, dass es zahlreiche Abwandlungen von Saté (oder auch Satey) gibt. Auch die Verwendungsart ist unterschiedlich. Als Mini-Dipp zum kurz Eintunken oder doch lieber als dünnere Sauce über alles? In meinem Fall habe ich Kokosnuss hinzugefügt; auch diese Zutat ist nicht die Regel. Nur so ein Tipp: Kokosmilch ist kein Bounty und dementsprechend nicht extrem süß. Es schadet also nicht, ruhig mehr hinzuzugeben. Allgemein kann ich auch keine Einheiten vorgeben, da es auch immer ’ne Frage des Geschmacks, der Konsistenz und des Bedarfs ist. Will ich eine dickere Sauce, so gebe ich mehr Erdnussbutter hinzu; soll sie dünner werden, dann natürlich mehr Sahne und Milch. Mein Tipp: Da die meisten Zutaten fast zeitgleich vermengt werden, kann man schnell abschmecken und anpassen. Neben den Grillspießen (dem Saté) und der Erdnusssauce gab es noch Basmati-Reis und ungewürztes Gemüse (u.a. mit Mungobohnen, Paprika und frischen Champignons → kurz im Wok anbraten, ohne dass es labbrig wird).

Das Saté

Die Fleisch wird vor dem Braten in einer Marinade eingelegt. Die Zutaten:

  • Hähnchenbrustfilet
  • Sojasauce
  • Honig
  • Öl
  • Knoblauch
  • Koriander
  • Kurkuma
  • Curry-Pulver
  • Chili-Körner
  • Erdnussbutter

Die Erdnussbutter und die Gewürze nur dezent einsetzen; die Masse stammt von der Sojasauce, dem Öl und vom Honig. Alle Zutaten gut vermengen und zusammen mit den in Längsstreifen geschnittenen Hühnerbrustfiletstücken in ein Gefäß legen und über Nacht in den Kühlschrank stellen und einziehen lassen. Zum Braten die Fleischstücke auf Holzspieße piken und in der Pfanne goldbraun braten. Vorsicht: Der Honig brennt schnell an; also die Flamme auf höchstens mittlere Flamme stellen und dann fertig braten.

Saté mit Erdnusssauce

Saté mit Erdnusssauce

Die Erdnusssauce

Das Entscheidende am Saté-Gericht ist meines Erachtens aber die Erdnusssauce. Dafür benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Erdnussbutter
  • Kokoscréme
  • Ingwer
  • Sojasauce
  • Schlagsahne
  • Öl
  • Butter
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Zitronensaft
  • Sambal Ulek
  • Zucker
  • Salz

Ingwer, Zwiebel und Knoblauch sehr klein schneiden bzw. würfeln und zusammen mit dem Öl in einer Pfanne anschwitzen lassen. Danach mit Schlagsahne und Kokoscréme (aus der Dose, nicht aus dem Tetrapack) ablöschen. Mit den restlichen Zutaten eine geschmeidige, aber nicht flüssige Sauce herstellen; das ganze einige Minuten unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Sollte die Sauce zu dünnflüssig geraten sein, einfach mehr Erdnussbutter verwenden. Guten Appetit!